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Geschichte 1500-1600

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Hainewalde und Umgebung im 16. Jahrhundert

1497, 1507 und 1514 wird Hans von Mauschwitz auf Hainewalde in Urkunden erwähnt

1515 verkaufen die Brüder von Mauschwitz etliche Bauern in Nieder- und Oberoderwitz und die Kirchlehn an die Stadt Zittau

1516 wird Donat Winter, Richter in Hainewalde, als Zeuge erwähnt

1517 Beginn der Reformation nach Luthers Thesenveröffentlichung in Wittenberg. Es entstehen lutherische Gemeinden in sächsischen Städten.

1525 Die Ereignisse des Bauernkrieges betreffen auch den südwestlichen Teil Sachsens

1527 und 1529 führen landesherrliche Kirchenvisitationen im ernestinischen Teil zur "Reformation von oben"

1529 wird Tyll von Knobel mit Hainewalde belehnt und auch 1520 und 1544 erwähnt

1539 "Reformation von oben" findet auch im albertinischen Teil statt

1544 Tyll von Knobel führt als Marschall das Rittergericht in Görlitz

1545, den 19. März stirbt Tyll von Knobel

1546, den 20. September erkauft D. Ulrich von Nostitz als kaiserlicher Rat und Amtshauptmann von Bautzen das Lehn Hainewalde

1547 Schlacht bei Mühlberg mit Sieg des Kaisers Karl V. über den sächsischen Kurfürsten Johann Friedrich. Die Wittenberger Kapitulation spricht dem albertinischen Herzog Moritz das Kurfürstentum Sachsen zu.

1552, den 13. Oktober stirbt D. Ulrich von Nostitz auf Hainewalde, Großschönau, Unwürde, Rupperdsdorf, Oberoderwitz, Bertsdorf, Georgewitz und Großschweidnitz, 1542 Amtshauptmann in Bautzen, 1549 Landeshauptmann. Herrschaft wird sein Sohn Christoph von Nostitz.

1558 streitet Zittau mit dem Herrn von Hainewalde, der in den Strümpfen hinter Bertsdorf holzen wollte, aber von hinausgezogenen Bürgern zurückgewiesen wurde

1560 wird ein Teil der Straße vom Kummersberge nach Pethau gepflastert, wozu Hainewalde sechs Fuder Steine liefert

1564, den 02. April wird Peter Arnsdorf, Richter von Hainewalde, von einem hiesigen Knecht erstochen

1564 hat von Nostitz, einer der ersten Junker hier in Hainewalde, das alte Wasserschloß erbauen lassen. Dieses wurde 1780 abgerissen. Das erhalten gebliebene Torhaus diente bis zum Jahre 1856 als Gefängnis und Gericht und wurde noch 1990 bewohnt.

1566 wird angeordnet, wegen der Türkenkriege, im ganzen Lande früh eine viertel Stunde lang mit der Betglocke zu läuten, daß jedermann Gott um die Abwendung von Gefahr kniend anrufe

1568, den 27. Januar herrscht eine große Kälte, wie sie seit Menschengedenken nicht gewesen war

1574 gründet hier Christoph von Nostitz die erste Landbrauerei. Die Besitzer von Ruppersdorf, Oderwitz, Spitzkunnersdorf und Hörnitz folgen diesem Beispiel.

1575 gibt es einen lange dauernden Streit zwischen dem Herrn von Nostitz und der Stadt Zittau wegen Bierbrauens

1576 (bzw. 1594), den 10. Februar stirbt Christoph von Nostitz, auf Hainewalde, Sohn des D. Ulrich von Nostitz, geboren wurde er 1533

1578 wird Hans von Belwitz, Vormund auf Hainewalde, erwähnt

1595, den 17. August wird ein Haus, in welchem sich ein Bäcker und sieben andere Personen befanden, vom Wasser weggespült. Der Richter, der die Leute retten will, ertrinkt ebenfalls. Hochwasser gab es hier wie auch in Zittau und Oberoderwitz.

1595, den 25. September wird Christoph von Nostitz mit Hainewalde belehnt

1599 ist das schlimmste Pestjahr - in und um Zittau starben 8000 Menschen


 

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